Wie sollten sie Gold am sichersten lagern

1. Das Lagern zu Hause:

Der erste Ort, der einen sicher sofort in den Sinn kommt, wenn man sich mit dem Thema genauer auseinandersetzt, ist das Lagern zu Hause. Schließlich ist dies ein Ort, bei dem sich die meiste Zeit aufgehalten wird, und scheinbar ist es dort auch sicher. In der Theorie stimmt das auch, denn werden Freude kaum das Gold aus der Wohnung klauen. Allerdings muss man in den heutigen Zeiten immer mit einem Einbruch rechnen. Die Diebe sind genau auf der Suche nach solchen Wertgegenständen und dementsprechend kennen sie auch die Verstecke und Lagerungsmöglichkeiten. Die Faustregel lautet, dass egal wie gut man das Gold auch versteckt, es immer gefunden werden kann. Zwar ist das Aufbewahren des Goldes zu Hause mit keinen weiteren Kosten verbunden, allerdings besteht zu jeder Zeit die Möglichkeit eines Diebstahls. Und in solchen Situationen ist es extrem schwer, dem Kriminellen das Handwerk zu legen. Aus diesem Grund sollte, zumindest als längerfristige Lagerstädte, die eigene Wohnung oder das eigene Haus nicht in Betracht gezogen werden.

2. Der Tresor in der Wohnung:

Zugegeben, auf dieses Detail wurde im obigen Abschnitt nicht eingegangen. Und zwar hat man immer die Möglichkeit, sich einen eigenen Tresor für zu Hause zuzulegen, in welchem man den Wertgegenstand sicher einschließt. Zu Beginn sei hier sicherlich gesagt, dass das wesentlich sicherer ist, als das Gold einfach so in der Wohnung zu verstecken. Doch auch der Tresor zu Hause bringt so einige Nachteile mit sich, die nicht nur auf die Sicherheit, sondern auch auf die Kosten bezogen sind. Und zwar, wenn man einen richtig guten Tresor haben möchte, kostet die Anschaffung eines Tresors richtig viel Geld. Zwar gibt es auch günstigere, doch diese sind so leicht aufzubrechen, dass sie relativ nutzlos sind. Bei der Anschaffung eines Tresors sollte der Käufer schon mit 200 bis 300 Euro rechnen. Da stellt sich natürlich die Frage, ob ein Bankschießfach nicht die bessere Alternative ist, die im nächsten Abschnitt erläutert wird.

3. Der Banktresor:

Wie gerade angekündigt, bieten viele Banken ihren Kunden einen Banktresor zur monatlichen oder jährlichen Miete an. Im Gegensatz ist es die Aufgabe der Bank, die Sicherheit des Warenwertes zu jeder Zeit zu garantieren. Das bedeutet in der Praxis, dass im Falle eins Diebstahles die Bank in voller Höhe des Verlustes haften würde. Die Preise beziehen sich dabei auf die Größe, angegeben in Liter. Es sind mit Kosten zwischen 25 und 60 Euro pro Monat zu rechnen. Das Ganze wird auch durch die Versichertensumme und das Geldinstitut bedingt, denn nicht immer ist der gesamte Wert im Schließfach oder Tresor auch versichert.

4. Private Schließfächer:

Neben den Banken haben sich geschickte Geschäftsmänner gedacht, sie bieten private Schließfächer an, in denen die Kunden ihre Wertgegenstände aufbewahren können. Das Prinzip unterscheidet sich nicht wirklich vom Banktresor, nur dass eben nicht die Bank, sondern das Unternehmen der Verantwortliche ist. Das kann viele Vorteile, allerdings auch einige Nachteile haben. Auf der einen Seite sind private Schließfächer fast immer günstiger, was man am Ende des Jahres dann schon merkt. Zum anderen sind sie nicht so überlaufen und man bekommt den Platz für das Gold relativ schnell. Auf der anderen Seite gibt es kein einheitliches Sicherheitskonzept, welchem die privaten Anbieter unterlegen sind. Wie sicher sie die Einrichtung machen, liegt ganz alleine bei ihnen. Der richtige private Anbieter kann auf jeden Fall besser als die Bank sein, nur sollte man hier ganz gründlich schauen und auch im Internet lesen, was die anderen Kunden über das Unternehmen so sagen und ob es möglicherweise schon Beschwerden gegeben hat.

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